Ratgeber/10 Tipps für dein Berichtsheft

10 Tipps für dein Berichtsheft

Die 10 besten Tipps für dein Berichtsheft: Zeitersparnis, bessere Formulierungen und wie du nie wieder Wochen nachholen musst.

Zuletzt aktualisiert: 13. Februar 2026

Tipp 1: Regelmäßigkeit ist alles

Der mit Abstand wichtigste Tipp: Führe dein Berichtsheft wöchentlich, nicht monatlich oder kurz vor der Prüfung.

Warum? Nach 4 Wochen weißt du nicht mehr genau, was du in Kalenderwoche 23 gemacht hast. Die Einträge werden allgemein und unpräzise. Nach 6 Monaten wird es zur Qual.

Setze dir einen festen Termin: Jeden Freitag nach Feierabend 15 Minuten, oder jeden Sonntagabend. Trage es dir als wiederkehrenden Termin im Kalender ein.

Mit einer App wie Heftig, die dich automatisch erinnert, wird das noch einfacher. Die meisten Azubis brauchen mit KI-Unterstützung nur noch 3-5 Minuten pro Woche – das schaffst du auch nach einem langen Arbeitstag.

Tipp 2: Konkret statt allgemein schreiben

Vermeide Floskeln und allgemeine Aussagen. Die Kammer will sehen, dass du wirklich etwas lernst.

❌ Schlecht: "Ich habe im Lager geholfen." ✓ Gut: "Ich habe 120 Pakete mit dem Handscanner erfasst und nach Lagerplätzen sortiert."

❌ Schlecht: "Kundengespräche geführt." ✓ Gut: "Kunden zu DSL-Tarifen beraten und Vertragsformulare ausgefüllt."

❌ Schlecht: "Büroarbeiten erledigt." ✓ Gut: "Eingangsrechnungen in DATEV erfasst und Zahlungsläufe vorbereitet."

Je konkreter, desto besser. Zahlen, Werkzeuge, Software-Namen – all das macht deinen Eintrag glaubwürdig und wertvoll.

Die KI in Heftig hilft dir dabei: Du gibst Stichworte ein ("Lager, 120 Pakete, Scanner"), und die App formuliert automatisch einen konkreten Satz daraus.

Tipp 3: Fachbegriffe aus deinem Beruf verwenden

Dein Berichtsheft soll zeigen, dass du die Fachsprache deines Berufs beherrschst. Verwende die richtigen Begriffe.

Beispiele nach Berufen:

Kfz-Mechatroniker: "OBD-Diagnose durchgeführt", "Bremsbeläge nach Herstellervorgabe gewechselt", "Motoröl 5W-30 eingefüllt"

Fachinformatiker: "VLAN konfiguriert", "Backup mit Veeam erstellt", "Active Directory-Benutzer angelegt"

Koch: "Mise en place vorbereitet", "Fond angesetzt", "Gemüse julienne geschnitten"

Kaufmann: "Liquiditätsplanung in Excel erstellt", "Debitorenbuchhaltung geprüft", "Angebotskalkulation durchgeführt"

Die Fachbegriffe findest du in deinen Berufsschulunterlagen oder im Rahmenplan deines Berufs. Apps wie Heftig kennen über 320 Berufe und schlagen dir automatisch passende Formulierungen vor.

Tipp 4: Berufsschule nicht vergessen

Viele Azubis vergessen, die Berufsschule ins Berichtsheft einzutragen. Das ist ein Fehler – Berufsschultage gehören dazu!

So machst du es richtig: - Trage die Unterrichtsfächer ein - Notiere die Hauptthemen der Woche - Bei Prüfungsvorbereitung: schreibe das explizit

Beispiele: "Rechnungswesen: Abschreibungen nach AfA-Tabellen berechnet" "Technische Kommunikation: Technische Zeichnungen erstellt und bemaßt" "Deutsch: Geschäftsbrief-Formulierungen geübt" "Politik: Tarifverträge und Mitbestimmungsrechte besprochen"

Berufsschule zählt zu deiner Ausbildungszeit und muss dokumentiert werden. Die Prüfer achten darauf, dass beides vorkommt: Betrieb und Schule.

Tipp 5: Unterweisungen extra hervorheben

Wenn dir dein Ausbilder oder ein Kollege etwas Neues zeigt oder erklärt, ist das eine Unterweisung – und die solltest du besonders hervorheben.

Formulierungen: "Mein Ausbilder hat mir gezeigt, wie man..." "Ich wurde in die Bedienung der CNC-Fräse eingewiesen." "In einem Lehrgespräch habe ich gelernt, wie..."

Warum ist das wichtig? Unterweisungen sind gesetzlich vorgeschrieben (§ 14 BBiG). Dein Ausbilder muss dich aktiv anleiten, nicht nur "arbeiten lassen". Das Berichtsheft dokumentiert, dass das passiert.

Außerdem zeigen Unterweisungen deine Lernfortschritte: Anfangs wirst du viel angeleitet, später arbeitest du selbstständiger. Diese Entwicklung soll im Berichtsheft erkennbar sein.

Tipp 6: Stundenzahlen nicht vergessen

Jeder Berichtsheft-Eintrag sollte die Gesamtstundenzahl der Woche enthalten. Das wird oft vergessen, ist aber wichtig.

Standardwoche: 40 Stunden (bei Vollzeit)

Abweichungen korrekt eintragen: - Urlaub: entsprechend weniger - Krankheit: Stunden der Fehlzeit notieren - Überstunden: angeben (z.B. 45h) - Feiertage: weniger Stunden - Teilzeit: deine vereinbarte Stundenzeit

Beispiel: "Gesamtstunden: 32 (Montag Feiertag, Freitag Berufsschule)"

Die Stundenzahl dokumentiert, dass du die Ausbildungszeit erfüllst. Bei sehr vielen Fehlzeiten (Krankheit, unentschuldigtes Fehlen) kann die Kammer die Prüfungszulassung verweigern oder eine Verlängerung der Ausbildung verlangen.

Tipp 7: Nutze Vorlagen für wiederkehrende Tätigkeiten

Viele Tätigkeiten wiederholen sich wöchentlich oder monatlich. Dafür kannst du Vorlagen nutzen, die du dann anpasst.

Beispiele:

Einzelhandel – jeden Montag Warenannahme: Vorlage: "Warenannahme durchgeführt: Lieferscheine geprüft, Artikel gescannt, Bestand eingebucht." Anpassen: Anzahl der Pakete, besondere Vorfälle ergänzen

Büro – jeden Freitag Rechnungskontrolle: Vorlage: "Eingangsrechnungen geprüft und in DATEV erfasst." Anpassen: Anzahl der Rechnungen, besondere Posten

Werkstatt – täglich Werkzeugpflege: Vorlage: "Arbeitsplatz gereinigt und Werkzeuge gewartet." Anpassen: Welche Werkzeuge, besondere Wartungen

Mit Apps wie Heftig kannst du eigene Textbausteine speichern und per Knopfdruck einfügen. Das spart enorm Zeit bei Routine-Tätigkeiten.

Tipp 8: Regelmäßige Kontrolle durch den Ausbilder

Dein Ausbilder muss dein Berichtsheft mindestens einmal im Monat kontrollieren und unterschreiben. Das ist nicht nur Pflicht, sondern auch sinnvoll.

Vorteile der regelmäßigen Kontrolle: - Dein Ausbilder sieht, ob du ausbildungsrelevante Tätigkeiten machst - Fehler werden früh erkannt, nicht erst bei der Prüfung - Du bekommst Feedback zu deinen Formulierungen - Zeigt Lernfortschritte und Entwicklung

So gehst du vor: - Lege deinem Ausbilder das Berichtsheft monatlich vor (bei Papier) - Bei digitalen Apps: Schicke eine Freigabe-Anfrage - Wenn dein Ausbilder es vergisst: erinnere ihn freundlich (das ist sein Job!) - Bei Kritik: nachbessern und draus lernen

Bei Heftig läuft das automatisch: Du schließt eine Woche ab, dein Ausbilder bekommt eine Push-Benachrichtigung und kann per Klick freigeben. Kein Papierkram, keine Unterschriften-Jagd.

Tipp 9: Nutze dein Berichtsheft zur Prüfungsvorbereitung

Dein Berichtsheft ist nicht nur Pflicht, sondern auch eine wertvolle Lernhilfe für die Abschlussprüfung.

So nutzt du es:

Für die schriftliche Prüfung: Blättere vor der Prüfung durch dein Berichtsheft. Du erinnerst dich an konkrete Situationen, Werkzeuge, Prozesse – das hilft bei Verständnisfragen.

Für die mündliche/praktische Prüfung: Bei vielen Berufen musst du betriebliche Prozesse erklären. Dein Berichtsheft liefert konkrete Beispiele aus deiner Praxis.

Für das Fachgespräch: Wenn der Prüfer fragt "Nennen Sie ein Beispiel aus Ihrer Ausbildung", hast du Dutzende parat.

Markiere dir während der Ausbildung besonders interessante oder komplexe Wochen. Diese kannst du vor der Prüfung noch mal durchgehen.

Bei digitalen Berichtsheften (wie Heftig) kannst du nach Stichworten suchen – z.B. alle Wochen, in denen du "CNC-Maschine" erwähnt hast.

Tipp 10: Nutze KI-Unterstützung (aber richtig)

Moderne Berichtsheft-Apps wie Heftig bieten KI-Unterstützung. Richtig genutzt, spart das enorm Zeit – falsch genutzt, wird's problematisch.

✓ Richtig: KI als Formulierungshilfe Du gibst echte Stichworte ein ("Warenannahme, 40 Pakete, Scanner, FIFO"), die KI formuliert daraus einen Satz. Du kontrollierst und passt an.

❌ Falsch: Komplett erfundene Einträge Wenn du Tätigkeiten einträgst, die du nie gemacht hast, ist das Betrug – egal ob mit oder ohne KI.

✓ Richtig: Fachbegriffe von der KI lernen Die KI schlägt dir Fachbegriffe vor, die zu deinem Beruf passen. Du lernst dabei die richtige Fachsprache.

❌ Falsch: Einträge ohne Kontrolle übernehmen Lies immer, was die KI formuliert hat. Manchmal versteht sie etwas falsch oder formuliert unpräzise.

Die KI in Heftig ist speziell für deutsche Ausbildungsberufe trainiert – sie kennt über 320 Berufe und deren Fachsprache. So bekommst du nicht generische Texte, sondern passende Formulierungen für deinen Beruf.

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